Heute kam das Neuheiten-Paket aus dem Hause Schmidt Spiele (Hans im Glück + Drei Magier). Noch vor dem Einräumen ins Spielregal haben wir uns eine Runde Titania genehmigt:
Die Fakten: Spielerzahl: 2-4, Alter: ab 10 Jahren, Dauer: ca. 60 Minuten, Autor: Rüdiger Dorn, Grafik: Michael Menzel
Der Spielplan ist die See über der versunkenen Stadt Titania, von den ehemals so prunkvollen Türmen zeugen nur noch Abbildungen und im Zentrum hat sich ein Nebelfeld ausbreitet. Um die Türme geht es hier, die müssen dringend wieder aufgebaut werden. Das kostet Muscheln und einige taktische Überlegungen. Zunächst werden Schiffe auf den Spielplan gesetzt, um an die Muscheln und später zu den Turmbauplätzen zu kommen: Dafür braucht es eine farblich passende Schiffskarte und ein Nachbarfeld, auf dem schon ein Schiff gleicher Farbe steht. So ‘fährt’ man tatsächlich übers Meer …
Die Spielplanfelder bescheren einem – erst versteckt im Nebel, dann offen – Muscheln, Seesterne (mit denen man gleich punkten und später Turmbauplätze aufwerten kann) und gen Spielbrettrand auch Bonuspunkte und neue Schiffskarten. Mit letzteren muss ob der Nachzieh-Regel (Summe ausgespielter und nachgezogener Karten = 3) gut gehaushaltet werden.
Genug Muscheln beisammen? Dann mit dem nächsten eingesetzten Schiff auf ein Turmbaufeld: Für jede gebaute Etage gibt es Punkte, die einen direkt auf der Zählleiste weiterbringen. Als Überraschungsmoment am Ende sind Punkteplättchen im Spiel, die erst am Spielende aufgedeckt und addiert werden.
Erstes Fazit: Schönes Familienspiel mit nicht zu komplexen taktischen Überlegungen aber zahlreichen Möglichkeiten, weil hier jeder mit jeder Schiffsfarbe ‘fahren’ und an jeden Turm mitbauen und somit -punkten kann.



